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Start Tourismus Hemmaberg Meditation und Pilgertum
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Mittwoch, den 29. Oktober 2008 um 15:18 Uhr

Ad fontes - Quellensuche - k izvirom

In einer Zeit voller Hektik und Stress gibt es nur wenige Orte, an denen man Ruhe und Einkehr findet. Der Hemmaberg ist ein Ort, zu dem Menschen schon im Altertum gepilgert sind, um die Quelle zu finden, die ihrem Leben Sinn gibt.
In alter Zeit galt der Hemmaberg als etwas Geheimnisvolles. Der Mensch hatte Angst ihn zu ersteigen, da er meinte, dass Götter und Dämonen in ihm wohnen. Die Grotte am Hemmaberg bot Unterschlupf und die ruhelos fließende Quelle schenkte Leben. Die positive Energie des ganzen Berges gibt seinen Besuchern Kraft, Energie und beschert innere Ruhe. 
Wer also den Hemmaberg mit offenen Augen und mit offenem Herzen betritt, wird erkennen, dass der Schöpfer hier mit Schönheit nicht gegeizt hat. Dennoch stehen wir am Hemmaberg auch der Vergänglichkeit gegenüber. Die frühchristlichen Ausgrabungen zeigen, dass unser Tun und Wirken nicht von Dauer ist. In einer Zeit voller Hektik und Stress gibt es nur wenige Orte, an denen man Ruhe und Einkehr findet. Der Hemmaberg ist ein Ort, zu dem Menschen schon im Altertum gepilgert sind, um die Quelle zu finden, die ihrem Leben Sinn gibt.

 

Weg der Besinnung und Meditationspfad am Hemmaberg

Der Weg der Besinnung ist eine Einladung, unser Menschsein und Christsein zu bedenken und darin Sinn zu suchen und zu finden. Neun Stationen auf dem Weg der Besinnung – entworfen nach einer Idee des Kärntner Künstlers Valentin Oman.
Ein Meditationspfad ergänzt den Weg der Besinnung . Sechs Stationen führen den Besucher vom Kreuz hinter den Ausgrabungen über einen Steilhang durch den Wald unter dem Felsen hin zur Quelle. Der Meditationspfad ist bewusst als Seitenweg ausgewählt und will den Besuchern eine Einladung zur Stille sein. Während die Marmorblöcke des Weges der Besinnung dauerhaften Charakter haben, werden die sechs Stationen des Meditationspfades von Zeit zu Zeit inhaltlich verändert.
Weitere Informationen finden Sie unter www.adfontes.at. Im Gemeindeamt Globasnitz liegen Prospekte auf, die ihnen gerne zugesandt werden.

 

Der Hemma-Pilgerweg (Kärnten - Slowenien - Friaul)

Der Hemma-Pilgerweg ver-bindet Traditionelles und Neues. Er greift die jahr-hundertealte Tradition der Krainer-Wallfahrt auf, die aus dem Raum Laibach über den Loiblpass nach Gurk führte. Diese verbindet er mit traditionellen Wallfahrten aus dem Unterkärntner Raum, die sich bei Maria Hilf auf den Weg zum Grab der hl. Hemma vereinten.
Eine große Achterschleife verbindet Wirkstätten, Stiftungen, Schenkungen, örtliche Wallfahrtstraditionen und Legenden auf dem Weg zum Grab der hl. Hemma. Vom Norden kommen ist es Admont, vom Süden her Slowenien, d. h. das Grenzgebiet von Slowenien/Kroatien und der Raum Laibach. Der ganze Weg umfasst ca. 650 km, welche die Spirtualität der hl. Hemma, ihre Lebenskraft und ihr soziales Wirken für den einzelnen Pilger, für die Menschen in den Regionen , durch die der Weg führt, für die Kirche, für die Länder, für die „Perlen“, die auf dem Weg liegen und für die Kulturschätze fruchtbar machen sollen.

So zielt dieses grenzüberschreitende Projekt darauf ab, das Wissen um die hl. Hemma als Landesmutter zu fördern und Spiritualität, die Suche nach Sinn, Kultur und Wert(e)schöpfung für diesen eher strukturschwachen ländlichen Raum nachhaltig zu verbinden. Kärnten und Slowenien sind Länder mit einer langen Wallfahrtstradition. Darauf aufbauend hat nun die Katholische Kirche in Kärnten ein Interreg-Projekt initiiert, bei dem gemeinsam mit Regionalkooperativen und der Kärntner Landesregierung, mit Gemeinden und Pfarren und mit Kooperationspartnern aus Slowenien an einem Regionen übergreifendem Pilgerweg gearbeitet wird, der den Menschen bei ihrer Suche nach Sinn und Spiritualität Unterstützung bieten soll.
Entlang der historischen Route, die vom Loibl-Paß bis nach Gurk führte, wurden Stationen des nun wieder belebten Hemma-Pilgerweges - der wohl aufgrund der zeitgeschichtlichen Ereignisse im ersten Quartal des 20. Jahrhunderts in Vergessenheit geriet - festgelegt.
Der Hemma-Pilgerweg umfasst 24 politische Gemeinden und Pfarrgemeinden in Kärnten. Weiters auch Gemeinden und Pfarrgemeinden in Slowenien, z.B. Črna na Koroškem, Podčetrtek, Trebnje, Škofja Loka. Der Hemmaberg in der Gemeinde Globasnitz bildet eine Station des Hemma-Pilgerweges. Der Hemmaberg ist einer der ältesten Wallfahrtsorte Europas. Zeugnis davon gibt die Ausgrabung eines frühchristlichen Kichenkomplexes, bestehend aus fünf Kirchen.

Eckdaten
Gesamtlänge des Pilgerweges (ca. 650 km)
Gurk – Admont – Gurk (ca. 230 km)
Podčetrtek – Gurk (ca.170 km)
Škofja Loka - Podčetrtek (ca. 250 km)

Nähere Informationen

Katholische Kirche in Kärnten
Mariannengasse 2
A-9020 Klagenfurt
Tel. 0463/57770-1070

Homepage: http://www.kath-kirche-kaernten.at
oder http://www.hemmapilgerweg.at

 

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 20. Februar 2009 um 08:29 Uhr
 

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