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Sreda, 29 Oktober 2008 08:22

Die Gemeinde Globasnitz/Globasnica

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Globasnitz hat seinen Gästen eine Menge zu bieten. Neben der kulturellen Vielfalt steht Globasnitz auf geschichtsträchtigem Boden mitten im Kärnter Jauntal. Wer sich also auf die Spuren der Vergangenheit begibt, der findet in Globasnitz ein einzigartiges Museum geschichtlicher Kostbarkeiten. Hier lag vor 2000 Jahren die römische Straßenstation  Juenna, die dem Jauntal seinen heutigen Namen gab.
Zahlreiche Funde archäologischer Ausgrabungen zeugen von der Anwesenheit der Kelten, Römer und Slawen. Am bekanntesten dürfte wohl der Hemmaberg sein. Mit seinen markanten Felsabbrüchen ist er weithin ins Jauntal sichtbar. Am Hemmaberg befinden sich neben den bekannten frühchristlichen Ausgrabungen auch die Hemmakirche, die 1000-jährige Linde, die Rosaliengotte und die Rosalienquelle. Für die zahlreichen, interessanten und wichtigen Fundstücke der Ausgrabungen wurde eigens ein Pilgermuseum geschaffen, das einen Blick auf die Globasnitzer Geschichte freigibt.
Da Globasnitz eine zweisprachige Gemeinde ist hat sie kulturell natürlich einiges zu bieten. Zahlreiche Vereine beleben und erhalten das Brauchtum und die Kultur in Globasnitz. Neben den  Kulturvereinen sind natürlich auch die Sportvereine zahlreich vertreten. Tennisplätze, eine Kunsteisbahn, ein Sportzentrum mit Kunstrasenplatz, Rad- und Wanderwege, Eislaufplätze im Winter, bieten unseren Gästen einen abwechslungsreichen Aufenthalt.
Vielen bestens bekannt ist natürlich unser Slalom-As „Sabine Egger“. Sie ist auch nach ihrer Slalomkarriere unser größtes sportliches Aushängeschild.  Darum wurde ihr in der Gemeinde Globasnitz auch ein Platz gewidmet – der sog. Sabine-Egger-Platz.  Das Schifahren lernte Sabine auf unserem Hausberg – der Petzen. Die Petzen ist ein ideales Wander- und Schigebiet für die ganze Familie und bildet mit der Wackendorfer Alm den Hausberg von Globasnitz. Die Alm liegt auf 1600 m Seehöhe und ist von Globasnitz aus über einen Wandersteg nach einem ca. zweistündigem Fußmarsch und natürlich auch mit dem Auto über eine mautpflichtige Forststraße bequem zu erreichen. Die Almhütte ist bewirtschaftet und bietet den Gästen eine gemütliche Atmosphäre weitab von Lärm und jeglicher Hektik. Von der Almhütte aus führt ein markierter Wanderweg auf die Petzen deren Gipfel auf 2.114 m Seehöhe liegt.

 

Globasnitz liegt auf ....

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… geschichtsträchtigem Boden im südlichsten Teil Kärntens, dem Jauntal. Funde zeigen, dass das Jauntal bereits in der Steinzeit besiedelt war. Etwa 300 n. Chr. wanderten aus dem bayrischen Raum keltische Stämme nach Kärnten. Der Hemmaberg war für die Kelten ein besonderer Anziehungspunkt und mit der Wasserquelle in der Rosaliengrotte wie geschaffen für die Gründung einer Siedlung, da die Kelten zu dieser Zeit bekanntlich eine Vorliebe für Höhensiedlungen hatten.
Die Annahme, dass auf dem Hemmaberg eine keltische Siedlung bestand, wird damit begründet, dass die keltische Gottheit Iovenat verehrt wurde. Aus diesem Gottesnamen bildete sich in der Römerzeit der Name Iuenna. Die Römer hatten großes Interesse am „norischen Eisen“. So wurden Verkehrsstraßen angelegt und es kam zur Gründung der römischen Straßenstation Juenna, die sich im heutigen Globasnitz befand. Auch die Bewohner der Höhensiedlung auf dem Hemmaberg zogen in das neue Dorf, das anfangs vor allem dem Pferdewechsel und dem Nachrichtendienst diente.
In der Zeit der Völkerwanderung um 400 n. Chr. wurde am Hemmaberg die erste der insgesamt fünf Kirchen bzw. Doppelkirchen errichtet. Der Hemmaberg entwickelte sich zu dieser Zeit zu einem der größten frühchristlichen Wallfahrtszentren im mitteleuropäischen Raum. Nach neuesten Erkenntnissen bestand aber im Tal die Siedlung Iuenna weiter, die zu diesem Zeitpunkt dem Reich des Ostgotenkönigs Theoderich angehörte, der hier eine Militäreinheit stationierte. Mit dem Ende der Völkerwanderung und dem Einfall der damals noch heidnischen Slawen um 600 n. Chr., verlor das Pilgerzentrum am Hemmaberg an Bedeutung und wurde vollkommen zerstört.
Um 800 n. Chr. wurden die bis dahin heidnischen Slawen christianisiert. Aus der Zeit des Frühmittelalters liegen keine Zeugnisse bzw. Funde vor. Erst zwischen 1143 und 1163 wurde der Ort als „Dietricus de Globsinvilla in Jun“ erwähnt und im Jahr 1267 als Globasnitz bezeichnet.

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